Orthopädische Krankheitsbilder

Ein Auszug unserer Leistungen im Überblick

Dr. Braune arbeitet leidenschaftlich für die gelenkbezogene Beweglichkeit und Lebensqualität seiner Patienten. Als Schulter-Knie-Spezialist und erfahrener Operateur steht er für wirksame Behandlungsmethoden und präzise Ergebnisse.
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Weitere Erkrankungen im Überblick

Dr. Braune arbeitet leidenschaftlich für die gelenkbezogene Beweglichkeit und Lebensqualität seiner Patienten. Als Schulter-Knie-Spezialist und erfahrener Operateur steht er für wirksame Behandlungsmethoden und präzise Ergebnisse.
Schulter

Rotatoren­manschetten­ruptur

Einriss der oberarmkopf­überdachenden Muskelmanschette

Die Rotatorenmanschette ist für die Kraft der Schulter bei Überkopfarbeiten verantwortlich. Sie besteht aus insgesamt vier Sehnen. Die Hauptsehne ist die Supraspinatussehne, welche bei Verletzungen am häufigsten betroffen ist.

Ursachen
Schädigungen der Rotatorenmanschette können unfall- und auch abnutzungsbedingt auftreten. Häufiger Auslöser der Erkrankung ist ein Sturz auf den ausgestreckten Arm.

Symptome
Für unfallbedingte Schädigungen ist der sofortige mit dem Unfallereignis vergesellschaftete vollständige Kraftverlust der betroffenen Schulter typisch. Dabei kann der Arm nicht mehr eigenständig angehoben werden. Im Verlauf bessert sich die Funktion und Beweglichkeit der Schulter, Kraftminderung und Nachtschmerzen verbleiben.

Therapiemöglichkeiten
Im Vordergrund steht die operative Rekonstruktion der Sehnenfunktion um damit Kraft und Beweglichkeit im Schultergelenk wiederherzustellen. Zusätzlich hat die Rotatorenmanschette eine Zentrierfunktion im Schultergelenk, welche dem frühzeitigen Auftreten einer Arthrose entgegenwirkt.

Dr. Braune rekonstruiert den geschädigten Sehnenansatz mit Fadenankern aus Titan und befestigt die Sehne damit wieder am Knochen, sodass diese dort wieder vollständig einheilen kann.

Tendinosis calcarea

Kalkablagerungen in der Sehnenplatte

Kalkablagerungen in der oberarmkopfüberdachenden Muskelmanschette führen je nach Aktivitätsgrad zu stärksten Beschwerden der betroffenen Schulter.

Ursachen
Auslöser der Erkrankung sind derzeit nicht eindeutig feststellbar. In der Regel durchläuft die Erkrankung eine Bildung-, Stand- und Auflösungsphase des Kalkdepots.

Symptome
Typisch ist ein dumpfer Druckschmerz der betroffenen Schulter. Bei Einbruch des Kalkdepots in den Schleimbeutel besteht eine schmerzhafte vollständig aufgehobene Beweglichkeit der Schulter.

Therapiemöglichkeiten
Je nach Ausprägungsgrad und Phase der Erkrankungen sollten Stosswellentherapie oder operative Kalkdepotentfernung abgewogen werden.

Knie

Gonarthrose

Abnutzung des Knorpelbelages am Kniegelenk

Ursachen
Die Ursachen für die Abnutzung des Kniegelenkes sind vielfältig. In der Regel handelt es sich um mechanische Faktoren wie Fehlstellungen, unfallbedingte Schäden oder vorausgegangene Gelenkerkrankungen wie Rheuma, Durchblutungsstörungen des Knochens oder abgelaufene Infektionen.
Die Kniegelenke sind neben den Hüftegelenken am häufigsten von abnutzungsbedingten Veränderungen des Gelenkknorpels betroffen.

Symptome
Meist erstreckt sich die Entwicklung der Gonarthrose über mehrere Jahre. Es kommt zu Steifigkeit und Spannungsgefühl in der Kniekehle sowie Belastungs- und Bewegungsschmerz mit reduzierter Gehstrecke. Typisch ist ebenfalls der sogenannte „Anlaufschmerz“ nach dem Loslaufen, der sich nach einigen Minuten wieder bessert. Häufig finden sich auch Achsabweichungen der Beine mit O- oder X-Stellung.

Therapiemöglichkeiten
Mäßig ausgeprägte Veränderungen können sehr gut mit Injektionen behandelt werden. Dr. Braune therapiert die Frühstadien der Gonarthrose mit intraartikularen Hyaluronsäureinjektionen. Dabei wird knorpelernährende Substanz (Hyaluronsäure) direkt in das Kniegelenk eingebracht. Dort ist der Körper aufgrund der abnutzungsbedingten Entzündung nicht in der Lage, eigenständig Hylauronsäure in ausreichender Menge herzustellen.

Sind die konservativen Maßnahmen ausgereizt, bleibt häufig nur der endoprothetische Ersatz des Kniegelenkes. Die Implantation eines künstlichen Kniegelenkes stellt heute eine Routineoperation mit überschaubaren Risiken dar.

Chondroplastiken

Knorpelersatzverfahren bei Knorpelschäden

Knorpelschäden können beim jungen Patienten zur frühzeitigen Abnutzung des Gelenkes und der Entwicklung einer Arthrose führen.

Ursachen
Meist sind unfallbedingte Verletzungen mit starker Lasteinleitung auf das Kniegelenk Auslöser für frühzeitige Knorpelschäden.

Symptome
Schwellungszustände mit Flüssigkeitsbildung im Kniegelenk (Kniegelenkerguss) in Kombination mit belastungsabhängigen Schmerzen sind richtungsweisende Symptome.

Therapiemöglichkeiten
Die Behandlung ist abhängig vom Schweregrad und der Lokalisation der Schädigung. Anbohrungen, Knorpel-Knochen-Transplantation, achskorrigierende Eingriffe bis hin zum Gelenkteilersatz sind erprobte Behandlungsstrategien.

Dr. Braune behandelt Frühstadien nicht operativ mit Hyaluronsäureinjektionen. Operativ arbeitet er minimalivasiv arthroskopisch mit der Mikrofrakturierung der betroffenen Areale zur Bildung eines Ersatzknorpels.

Freier Gelenkkörper im Kniegelenk

Freie Gelenkkörper im Kniegelenk können Knochen-Knorpelfragmente, abnutzungsbedingte Knochenteile oder anlagebedingter Natur sein.

Ursachen
Durchblutungsstörungen am Kniegelenk können zum Auslösen von freien Gelenkkörpern (Gelenkmaus) führen. Freie Gelenkkörper können aber auch anlagebedingt oder abnutzungsbedingt im Kniegelenk vorhanden sein oder entstehen.

Symptome
Typisch sind plötzliche, äußerst schmerzhafte Blockierungen der Gelenkbeweglichkeit mit einem Einklemmungsgefühl.

Therapiemöglichkeiten
Mit jeder erneuten Einklemmung im Gelenk schädigt der freie Gelenkkörper den Knorpel. Daher sollten freie Gelenkkörper zeitnah entfernt werden. Dies erfolgt in den meisten Fällen minimalinvasiv in arthroskopischer Operationstechnik.

Meniskopathien

Verletzungen von Innen- und Außenmeniskus

Innen- und Außenmeniskus sind Druck- und Lastverteiler zwischen Oberschenkelknochen und Schienbeinkopf und sind täglich hohen Last- und Scherbewegungen ausgesetzt.  

Ursachen
Meniskusverletzung sind sehr häufig durch Sportunfälle bedingt. Auslösend sind meist Verdrehbewegungen des Oberschenkels gegen den fixierten Unterschenkel. Mit zunehmendem Alter kommt es aber auch zu abnutzungsbedingten Veränderung der nicht durchbluteten Anteile des Meniskus und dadurch resultierend zu Schäden.

Symptome
Typisch ist ein brennender, messerstichartiger Schmerz bei Drehbewegungen des Oberschenkels gegen den fixierten Unterschenkel. Je nach Schädigungsform des Meniskus können Einklemmungserscheinungen mit ausgeprägter Bewegungseinschränkung resultieren.

Therapiemöglichkeiten
Meniskusschäden sollten, wenn sie symptomatisch sind, operativ behoben werden. Die Operationsverfahren sind von der Lokalisation der Schädigung und dem Patientenalter abhängig. Alle Eingriffe werden in minmalinvasiver, arthroskopischer Operationstechnik durchgeführt.

Mehr über einen Meniskusriss erfahren

Femoropatellare Dysplasie

Korrektur einer nach außen laufenden Kniescheibe

Freie Gelenkkörper im Kniegelenk können Knochen-Knorpelfragmente, abnutzungsbedingte Knochenteile oder anlagebedingter Natur sein.

Ursachen
Anlagebedingte Minderausbildungen der Kniescheibe oder der Oberschenkelrolle können zu einer veränderten Passform von Kniescheibenrückfläche und korrespondierender Rinne in der Oberschenkelvorderseite führen.

Symptome
Führend ist der vordere Knieschmerz bei Beugung, nach längerem Sitzen oder beim Treppabgehen. In schweren Fällen kann es zum Herausrutschen der Kniescheibe (Patella Luxation) kommen.

Therapiemöglichkeiten
Je nach Alter des Patienten und Schweregrad der Minderpassform kommen minimalinvasive Eingriffe, Sehnenverlagerungen bis hin zum Versatz des Ansatzes der Kniescheibensehne am Schienbeinkopf zum Tragen.

Dr. Braune behandelt minderschwer ausgeprägte Fälle arthroskopisch unter Spaltung der äußeren Aufhängung der Kniescheibe (Arthroskopischer lateraler Release).

Ellbogen

Epicondylopathien

Sehnenentzündungen am Ellenbogengelenk

Ursachen
Ursächlich sind Über- und Fehlbelastung bei beruflicher und sportlicher Aktivität.

Symptome
Typisch sind belastungsabhängige Beschwerden an Außen- und Innenseite des Ellenbogens.

Therapiemöglichkeiten
Bei der zunächst nicht operativen Vorgehensweise ist die Stosswellentherapie eine erfolgversprechende Möglichkeit den Entzündungsherd, zu durchbrechen und die körpereigene Regeneration einzuleiten. 

Operativ behandelt Dr. Braune diese Erkrankung erfolgreich minmalinvasiv mit einer neuartigen Spezialsonde, mit deren Hilfe der Sehnenansatz druckentlastet und teilweise denerviert wird. 

Hüfte

Coxarthrose

Abnutzung des Knorpelbelages am Hüftgelenk

Ursachen
Ursachen für die Abnutzung des Hüftgelenkes sind eine geburtsbedingte Minderpassform von Hüftkopf und Hüftgelenkpfanne (Hüftdysplasie), unfallbedingte Fehlstellungen durch Knochenbrüche (posttraumatische Coxarthrose), Durchblutungsstörungen (Hüftkopfnekrose) und abnutzungsbedingte Veränderungen des Gelenkknorpels.

Symptome
Frühe Anzeichen einer Coxarthrose sind die schmerzhaft eingeschränkte Innenrotation des Hüftgelenkes und eine daraus resultierende Minderbeweglichkeit. Durch den Knorpelverlust bekommt der Hüftkopf Kontakt mit der knöchernen Hüftpfanne und es resultiert ein Schmerz, der sich vornehmlich auf die Leistenregion projiziert. Richtungsweisend kann auch ein Anlaufschmerz mit Beginn des Laufens sein, welcher sich in der Regel nach einigen Minuten bessert.

Therapiemöglichkeiten
Mäßig ausgeprägte Veränderungen können sehr gut mit Injektionen behandelt werden. Dr. Braune therapiert die Frühstadien der Coxarthrose mit intraartikularen Hyaluronsäureinjektionen. Dabei wird sonographisch kontrolliert knorpelernährende Substanz (Hyaluronsäure) direkt in das Hüftgelenk eingebracht. Dort ist der Körper aufgrund der abnutzungsbedingten Entzündung nicht in der Lage, eigenständig Hylauronsäure in ausreichender Menge herzustellen.

Sind die konservativen Maßnahmen ausgereizt, bleibt häufig nur der endoprothetische Ersatz des Hüftgelenkes. Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes stellt heute eine Routineoperation mit überschaubaren Risiken und einer sehr hohen Patientenzufriedenheit dar.

Sprunggelenk

Meniskoid-Syndrom

Verwachsungen im äußeren Sprunggelenkspalt

Nach Verletzungen des Außenbandapparates am Sprunggelenk kann es unfallbedingt zu Verwachsungen im äußeren Gelenkspalt kommen.

Ursachen
Durch Verletzungen der Sprunggelenkkapsel bei Bandschädigungen des Sprunggelenkes, welche in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gelenkkapsel gelegen sind, können im Rahmen der Heilungsphase Verwachsungen im äußeren Sprunggelenkspalt entstehen.

Symptome
Bei Seitbewegungen (Supination und Pronation) im oberen Sprunggelenk kommt es zu stechenden Beschwerden am Außenknöchel.

Therapiemöglichkeiten
Die Therapie besteht in der Entfernung der Verwachsungen. Dies erfolgt minimalinvasiv arthroskopisch.

Osteochondrosis dissecans

Durchblutungsstörung am Schwungbein

Durchblutungsstörungen im Sprunggelenk können zur Schädigung der Knorpel-Knochen-Grenze (Osteochondrosis dissecans) am Schwungbein führen. Bei Fortschreiten der Erkrankung kann sich ein Knorpel-Knochen-Fragment aus dem Verbund lösen und in das Gelenk hineinrutschen (Gelenkmaus).

Ursachen
Häufig sind wachstumsbedingte Faktoren ursachlich für das Auftreten der Erkrankung. Aber auch unfallbedingte Einflüsse wie starke Stauchungen können auslösend sein.

Symptome
Belastungsabhängige Beschwerden sind am Häufigsten bei dieser Erkrankung zu beobachten.

Therapiemöglichkeiten
Die Therapie besteht im Verhindern des Fortschreitens der Erkrankung und damit der Herauslösung des Knorpel-Knochen-Fragmentes. Hierzu versucht man die Schwellung im Knochen, welche zu einer Verminderung der Durchblutung des betroffenen Areals führt, zu durchbrechen. Dies erfolgt in einer Gelenkspiegelung und nachfolgenden durchleuchtungsunterstützten Anbohrung des Defektes.

Wirbelgelenk

Facetten­gelenk­syndrom

Zwischenwirbel­körper­gelenkarthrose

Ursachen
Durch abnutzungsbedingte Höhenminderungen der Bandscheiben oder anlagebedingte Fehlstatiken der Wirbelsäule mit Seitverbiegungen (Skoliose) kommt es zur Ausbildung einer Arthrose in den Zwischenwirbelkörpergelenken.

Symptome
Sehr häufig treten Beschwerden bei Beuge- und Drehbewegungen der Wirbelsäule auf.

Therapiemöglichkeiten
Im Rahmen einer Stufentherapie können die Facettengelenke mittels Kälte oder Hitze denerviert werden (Kryo- oder Thermoablation) und somit die Schmerzfasern lahmgelegt werden.  Bei ausgeprägten Befunden kann die operative Versteifung des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts erforderlich sein.

Dr. Braune behandelt das Frühstadium der Erkrankung erfolgreich mit einer Kombination von Alternativ- und Schulmedizin, dabei werden Pulsierende Magnetfeldtherapie und wirbelsäulennahe Injektionen durchgeführt.

Unsere Sprechstunden

Montags bis freitags von
08:00 Uhr - 12:30 Uhr und
14:00 Uhr - 17:30 Uhr geöffnet.

Für telefonische Rückfragen sind wir unter 06173-4717 zu den Sprechzeiten erreichbar. 

Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle werden jederzeit im Rahmen der unfallärztlichen Bereitschaft in der Zeit von
Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
und nach vorheriger telefonischer Anmeldung behandelt. 

Außerhalb der Sprechzeiten bitten wir Sie sich an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst Hessen unter der Bundeseinheitlichen Rufnummer 116 117 zu wenden.

Anfahrt

Die  Praxis liegt zentral in der Innenstadt von Kronberg in der Hainstrasse 2, ist barrierefrei und mit dem PKW und öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Anfahrt mit dem ÖPNV
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie die Praxis mit den RMV Buslinien 72, 73 und 75 über die Haltestelle Post und der Buslinie 917 von Königstein nach Bad Homburg. welche sich direkt vor dem Praxisgebäude befindet. Über den zu Fuss in 5 Minuten erreichbaren S-Bahnhof Kronberg ist die Praxis direkt über die  S-Bahn Linie S4 an Frankfurt am Main angebunden.

Anfahrt mit dem PKW
Ausreichende Parkmöglichkeiten befinden sich direkt hinter dem Praxisgebäude mit Zufahrt über die Frankfurter Strasse und im nahegelegenen Parkhaus am Berliner Platz, welches in weniger als 5 Gehminuten erreichbar ist.